Prognose

Eine erhöhte familiäre (genetische) Belastung, ein ungünstiges soziales Umfeld und eine mögliche psychiatrische Begleiterkrankung (häufig treten z.B. zusätzlich Substanzmissbrauch/Abhängigkeitserkrankungen, Impulskontrollstörungen, Angsterkrankungen und andere, mit auf) verschlechtern die Prognose. Die Prognose wird auch durch eine hohe Suizidrate verschlechtert.

Ganz wichtig für den Verlauf und somit günstig für die Prognose sind eine frühe Erkennung der Erkrankung und entsprechende konsequente psychotherapeutisch und psychopharmakologische Behandlung. Gegenwärtig gibt es intensive Forschungsbestrebungen hinsichtlich der Früherkennung von Bipolaren Störungen. Erfolgt die Diagnosestellung optimal und frühzeitig können betroffene Menschen häufig ein weitestgehend unbeeinträchtigtes Leben führen.