Andere Behandlungsmöglichkeiten

Neben und der medikamentösen Therapie und der Psychotherapie stehen noch weitere Therapieverfahren zur Verfügung. Beispielsweise ist die Lichttherapie von depressiven Phasen, welche nach saisonalen Mustern auftreten, gut belegt und nebenwirkungsarm. Wachtherapie im Rahmen eines therapeutischen Schlafentzuges bei depressiven Phasen. Die Elektrokonvulsionstherapie (EKT) ist ein belegtes und etabliertes biologisches Behandlungsverfahren, auch bei Bipolaren Erkrankungen. Tiefe Hirnstimulation (THS) von verschiedenen Gehirnregionen bleibt schweren Einzelfällen vorbehalten. Entspannung- und Bewegungstherapien, Ergotherapie, Kunst- und Musiktherapie können im Rahmen eines integrierten Behandlungskonzeptes wirkungsvoll sein. Oft hilft ein Jobcoaching zum Erhalt oder dem Suchen eines geeigneten Arbeitsplatzes. Weiterhin gibt es gibt verschiedene Formen von Selbsthilfegruppen für Betroffene, welche eine emotionale Entlastung, sowie konkrete Lebensunterstützung bieten kann.