Medikamentöse Therapie

 

Wie bereits festgehalten, besteht die heute allgemein anerkannte Behandlung von Angststörungen aus einer Kombination von Psychotherapie und medikamentöser Behandlung.

Es sei hier aber nochmals darauf hingewiesen, dass eine medikamentöse Behandlung niemals ein Ersatz für das ärztliche Gespräch sein darf.

Es gilt zu beachten, dass viele Angstpatienten auch vor einer Behandlung mit Medikamenten starke Angst haben (Medikamentenphobie). Nicht selten ist die Ursache dieser skeptischen Haltung und Angst auch als Folge negativer Erfahrungen mit früheren, nicht sachgerecht durchgeführten Therapien zu verstehen. Häufig ist sie aber auch Ausdruck von falschen Vorstellungen und Irrtümern über die Pharmakotherapie. Diese führen leider noch heute dazu, dass viele Betroffene nicht die bestmögliche Therapie erfahren und unnötig lange leiden müssen.

Eine medikamentöse Behandlung gehört grundsätzlich in die Hände eines Arztes.